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Speichelvortestgeräte im Einsatz



16.03.2017
Verkehrssicherheit - Suchtgiftbeeinträchtigung schnell festellen


Verkehrssicherheit wird erhöht

Neun Speichelvortestgeräte zum Drogennachweis im Einsatz


Seit 9. März 2017 sind in allen
Bundesländern Speichelvortestgeräte im Einsatz sein, die Suchtgifte wie
Cannabis, Ecstasy, Opiate, Kokain und Amphetamine nachweisen können.




Seit Jahren kämpft die Polizei mit dem Problem,
Suchtgiftbeeinträchtigungen bei Fahrzeuglenkern feststellen zu können. Aus
diesem Grund erhielten die neun Landespolizeidirektionen jeweils ein
Speichelvortestgerät zum Suchtgiftnachweis, die ab morgen im Einsatz sind.

Die
Kosten der neun Geräte (inkl. 2.700 Kits mit Teströhrchen) betrugen 55.620
Euro.

Die dazugehörige Verordnung war bis 14. Feber 2017 in Begutachtung und
wurde am 8. März 2017 von Innenminister Wolfgang Sobotka erlassen.




"Die Polizei kann nun nicht nur Alkoholkonsum im
Straßenverkehr feststellen, sondern mit diesen Speichelvortestgeräte auch
Suchtgiftkonsum nachweisen", sagte Innenminister Wolfgang Sobotka.
"Wer ein Fahrzeug lenkt, muss in der Lage sein, verantwortungsvoll am
Steuer eines Fahrzeuges zu handeln. Es geht um die Sicherheit aller
Verkehrsteilnehmer – hier haben ideologische Überlegungen in den Hintergrund zu
treten",
sagte Sobotka.




Bisher mussten sich die Polizisten ganz allein auf das
Erscheinungsbild der Fahrzeuglenker verlassen. Oft entstanden dabei
Unsicherheiten, die dazu führten, dass eine Vorführung zur ärztlichen
Untersuchung unterbliebe. "Nun soll dieses Gerät dieses Manko
wettmachen"
, sagte der Innenminister. Zeigt das Gerät Suchtgiftspuren im
Speichel an, wird der Fahrzeuglenker zum Amtsarzt gebracht, der feststellt, ob
der Lenker beeinträchtigt ist oder nicht. Die testenden Polizisten sind
entsprechend der Verordnung speziell im Erkennen von Beeinträchtigungen und im
Umgang mit dem Speichelvortestgerät geschult, bevor sie das neue Gerät
einsetzen dürfen.



 






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