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Anhebung der NZG



14.12.2017
1,5 statt 1 Stunde


Die Wahrheit über das Erreichen der Anhebung der Nachtzeitgutschrift auf 1,5 Stunden!

Da in den vergangenen Wochen und Monaten dazu immer wieder falsche Gerüchte und Aussagen verbreitet wurden, hier der tatsächliche Ablauf über den Verhandlungserfolg.

Wir informieren korrekt und richtig, so wie wir auch korrekt und richtig verhandeln.

24.3.2017
Endverhandlung zur Anhebung der NZG – im Zuge des Projektes GeSi – zwischen dem Zentralausschuss und dem Dienstgeber BM.I
20.4.2017
Offizielle Beschlussfassung in der Sitzung des Zentralausschusses
31.3.2017
Offizieller Antrag des BM.I an das Bundeskanzleramt
1.6.2017
Offizielle Beschlussfassung in der Sitzung der Polizeigewerkschaft
1.6.2017
Offizielle Weiterleitung des Beschlusses an die GÖD
(Gewerkschaft Öffentlicher Dienst)
20.6.2017
Offizieller Antrag der GÖD an das Bundeskanzleramt im Zuge der Verhandlun-gen zur BDG-Novelle
6.11.2017
Rückantwort des Bundeskanzleramtes an die GÖD zur Dienstrechtsnovelle, lei-der findet sich dort nichts mehr zum Thema Nachtzeitgutschrift
6.11.2017
Neuerliche Einbringung des Antrages durch die GÖD an das Bundeskanzleramt
17.11.2017
Der Antrag des BKA zur Dienstrechtsnovelle geht an das Finanzministerium und beinhaltet nun doch wieder die Anhebung der Nachtzeitgutschrift (auf Drängen der Polizeigewerkschaft und der GÖD)
13.12.2017
Initiativantrag im Parlament wurde heute beschlossen.
Die Anhebung der NZG auf 1,5 Stunden wird gesetzlich mit 01.01.2018 in Kraft treten.

Der neue Gesetzestext lautet nun:
Ausgleichsmaßnahmen für besondere Erschwernisse des Exekutiv-dienstes im Nachtdienst
§ 82b. (1) Einem Beamten des Exekutivdienstes, der in einem Kalenderjahr mindestens 15 Nachtdienste geleistet hat, gebührt für jeden geleisteten Nachtdienst ein Zeitguthaben im Ausmaß von eineinhalb (statt vorher einer) Stunde. Der Anspruch entsteht mit dem der Leistung der Nacht-dienste jeweils folgenden Monatsersten.
(2) Nachtdienst gemäß Abs. 1 leistet,
(3) Der Beamte hat Anspruch, das Zeitguthaben längstens bis zum Ablauf von neun (statt vorher sechs) Monaten nach dem Entstehen des Anspruches zu verbrauchen. Dieser Zeitausgleich ist zu ge-währen, soweit nicht zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.
(4) Der Beamte hat anstelle des entsprechenden Zeitguthabens Anspruch auf Abgeltung der mit der lang andauernden Exekutivdienstleistung während der Nachtzeit verbundenen besonderen Er-schwernisse durch eine Anhebung der Vergütung nach § 82a um 7,377 (statt vorher 4,918 Promille) des Gehaltes (einschließlich allfälliger Teuerungszulagen) der Gehaltsstufe 2 der Dienstklasse V der Beamten der Allgemeinen Verwaltung je Nachtdienst im Sinne des Abs. 1, wenn
1.das aus diesem Nachtdienst gebührende Zeitguthaben nicht bis zum Ablauf von neun (vorher sechs) Monaten nach dem Entstehen des Anspruches verbraucht wird oder

2.der Beamte für diesen Nachtdienst anstelle des Zeitguthabens eine Abgeltung bean-tragt.


Konsequente nachvollziehbare Arbeit für einen gemeinsamen Erfolg




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