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Kampagne gegen den öffentlichen Dienst



15.04.2015
GÖD Chef Neugebauer spricht klare Worte


Resolution des GÖD-Vorstandes vom 10. April 2015
zur neuerlichen  Kampagne gegen den öffentlichen Dienst.


Die öffentlich Bediensteten leisten hochwertige Arbeit für
die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes und sorgen
insbesondere für Rechtsstaatlichkeit, innere und äußere
Sicherheit, Bildung, Gesundheitsversorgung,
korruptionsfreie Verwaltung und vieles mehr. Sie sichern
die Rahmenbedingungen für einen
gemeinwohlorientierten Leistungsstaat. Dies wird auch
im internationalen Vergleich immer wieder festgestellt
und bietet einen wesentlichen Standortvorteil bei der
Ansiedlung internationaler Konzerne und Unternehmen.
Darüber hinaus wird festgehalten, dass der Anteil
öffentlich Bediensteter an der Gesamtbeschäftigung in
Österreich mit 10,7 % im internationalen Vergleich
deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 15,5 % liegt.
Die skandinavischen Länder weisen einen Wert um
30 % auf. Diese OECD-Daten belegen eindrucksvoll,
dass die öffentliche Verwaltung in Österreich schlank
und effizient ist.

Die derzeit von der „Kronen-Zeitung“ gefahrene
Kampagne gegen den öffentlichen Dienst und einzelne
Berufsgruppen ist höchst unsachlich und widerspricht
jedem journalistischen Ehrenkodex. Die vorgebrachten
Zahlen und Argumente sind falsch bzw. nicht
nachvollziehbar.
!
Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst hält fest:
*Die Gegenfinanzierung der Steuerreform darf nicht
auf dem Rücken der Dienstnehmerinnen und
Dienstnehmer erfolgen. Die öffentlich Bediensteten
zahlen sich die Steuerentlastung nicht selbst!

*Die GÖD verwehrt sich entschieden gegen
unsachliche und populistische Berichterstattung, die
falsch informiert und Feindbilder schafft.

*Die GÖD fordert seit Jahren eine sinnvolle
Weiterentwicklung der Verwaltung, in deren
Mittelpunkt eine kontinuierliche Verbesserung im
Sinne der Bürgerinnen und Bürger steht. Ein
Kaputtsparen des öffentlichen Dienstes steht
diesem Ziel diametral gegenüber und wird mit allem
Nachdruck abgelehnt.

Neugebauer warnt:"Sollte die bewährte Sozialpartnerschaft missachtet
werden, würde das eine entsprechende Reaktion der
Gewerkschaft Öffentlicher Dienst hervorrufen."

Bild: GÖD Chef Neugebauer mit dem Vorsitzenden des FA NÖ und FCG-KdEÖ NÖ Hannes Luef


Downloads:Resolution GOED

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