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BVA - Verbesserungen bei kieferorthopädischen Behandlungen



22.06.2015
Für Kinder bis zum 18. Geburtstag


FOLGENDE ÄNDERUNGEN:

Mit 1.7.2015 erhalten Kinder und Jugendliche mit erheblichen Zahn- oder Kieferfehlstellungen einen über § 69 B-KUVG hinausgehenden Anspruch auf BB-freie kieferorthopädische Behandlung;
ein diesbezüglicher Gesamtvertrag ist bereits zustande gekommen („KFO-GV“).
Der KFO-GV sieht für die Hauptbehandlung ein Pauschalhonorar in der Höhe von EUR 4.550,-- unabhängig von ihrer Dauer vor, das in drei Raten ausbezahlt wird. Laut Gesetz bleiben die bisherigen Ansprüche auf kieferorthopädische Behandlung unberührt, in der Satzung ist jedoch klarzustellen, bei welchem Sachverhalt welche Leistung gebührt. Die Bezuschussung der nicht von § 69a B KUVG umfassten Fälle von außervertraglichen Behandlungen wird als Anreiz zur Sicherung der Behandlungsqualität und zur Inanspruchnahme der ausreichenden Vertragsleistung ebenfalls neu gestaltet.
Bei Inanspruchnahme eines Wahlkieferorthopäden leistet die BVA eine Ersatzleistung in der Höhe von EUR 4.550,-- für Behandlungen, deren Beginn vor Vollendung des 18. Lebensjahres liegt, bei Zahn- und Kieferfehlstellungen der Grade 4 oder 5 des Index of Orthodontic Treatment (IOTN) und entsprechender Ausbildung des Kieferorthopäden (Erfüllung der Qualitätsanforderungen,

§ 21 (9)).
Ein Zuschuss in der Höhe von EUR 3.500,-- ist für 2 Fälle vorgesehen:
1. Fälle, bei denen nur eine Fehlstellung von IOTN 3 vorliegt, oder wenn bei einer Fehlstellung von IOTN 4 und 5 das 18. Lebensjahr bereits vollendet ist.
2. Für den Fall, dass der KFO-GV wegfällt (bei fehlender Sachleistungsversorgung).
Sowohl der Zuschuss als auch die Kostenerstattung in Höhe des Pauschalhonorars werden in
3 Raten ausbezahlt; 45 % zu Behandlungsbeginn, 25 % zum Ende des 1. Behandlungsjahres und 30 % nach Behandlungsende.
Bei IOTN kleiner 3 wird der Zuschuss nach dem Tarif für die Behandlung mit abnehmbaren Geräten bemessen, weil diesfalls letztere als ausreichend und zweckmäßig zu qualifizieren ist. Eine Leistungspflicht ist in diesen Fällen nach § 69 B-KUVG eher selten gegeben.
Mehraufwände für die BVA sind aus der Satzungsänderung nicht zu erwarten, weil bislang u.U.
vier und in manchen Fällen mehr Behandlungsjahre mit Kosten von jeweils EUR 1.000,-- zu bezuschussen waren.



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