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Einer der Klartext spricht: BM Sebastian Kurz



01.11.2015
Asylwesen: "Es ist schon fünf nach zwölf."


Außenminister Sebastian Kurz bringt es auf den Punkt.
In einem Zeitungsinterview mit der "Kleinen Zeitung" (Ausgabe 1.11.2015) sagt Sebastian Kurz schonungslos alles was sich die Mehrheit der ÖsterreicherInnen denkt, aber viele andere PolitikerInnen nicht ansprechen trauen.

Auszug aus dem Interview:

Kleine Zeitung: " Wie sehen Sie das Herumeiern um die Spielfelder Zäune"?

Sebastian Kurz: "Die Wortklauberei ist absurd. Man muss die Dinge beim Namen nennen, man soll sich nicht vor Begrifflichkeiten fürchten. Vor Kurzem noch war das "Zelt" das Unwort. Jetzt passiert dasselbe mit dem Zaun.
Der Ministerratsvortrag ist klar: Es sollen bauliche Maßnahmen getroffen werden, um die Menschenmassen unter Kontrolle zu bringen. Bei jeder Großveranstaltung gibt es Zäune, Gitter und Absperrungen.
Ich bin kein Sicherheitsexperte, aber ich habe Vertrauen in die Expertise der Polizei. Es ist Aufgabe der Politik, der Polizei zu geben, was sie braucht. Es gibt immer wieder Tumulte. Da muss man Kinder und Frauen schützen."

Kleine Zeitung: "Können Sie Grenzzäune rund um Österreich auschließen?

Sebastian Kurz: "Wenn es nicht gelingt, Sicherheit an den Außengrenzen herzustellen, zerstören wir das Projekt Europa ohne Grenzen. Dann werden immer Staaten Einzelmaßnahmen setzen. Ich bin kein Prophet, wann das sein wird und welche Staaten dazu übergehen werden. Es ist in jedem Fall etwas, das auch Österreich betrifft. Die Idee eines Europa ohne Grenzen wäre Geschichte. Das sollten wir unter allen Umständen vermeiden."

Kleine Zeitung: "Wie lange geben Sie Europa noch Zeit?

Sebastian Kurz: "Es ist schon fünf nach zwölf."

Quelle: Kleine Zeitung vom 1.11.2015 - Bild im Anhang





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