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RGV - Beförderungszuschuss statt Fahrkartenpreis



24.01.2016
Änderung RGV - Fahrtkosten


Die Änderung der RGV bringt seit 1.1.2016 eine wesentliche Änderung im § 7a.

Bis jetzt wurde der Fahrkartenpreis eines Massenbeförderungsmittels für
Dienstreisen ausbezahlt.

Seit 1.1.2016 wird der Fahrkartenpreis durch einen Beförderungszuschuss ersetzt.


Folgende Staffelung ergibt sich aus dem Gesetzestext:

Zurückgelegte Weglänge - Zuschuss in Euro:
Kilometer 1 bis 50      = 0,20 € je Kilometer
Kilometer 51 bis 300  = 0,10 € je Kilometer
Ab Kilometer 301        = 0,05 € je Kilometer

Auf einer Wegstrecke, die nicht länger als acht Kilometer ist, beträgt der Beförderungszuschuss insgesamt 1,64 €. Der Beförderungszuschuss darf pro Wegstrecke höchstens 52,00 € betragen.

Für die Ermittlung der Weglänge ist die kürzeste Wegstrecke maßgebend.

Beispiel: Eine Dienstnehmerin des Bundesministeriums für Bildung legt bei einer Dienstreise von 1010 Wien, Minoritenplatz 5, zur Bundeshandelsakademie nach 9020 Klagenfurt, Kumpfgasse 21A, 303 Kilometer zurück. Der Beförderungszuschuss beträgt für die Hinfahrt insgesamt 35,15 € (50 Kilometer * 0,20 € + 250 Kilometer * 0,10 € + 3 Kilometer * 0,05 €). Bei der Rückfahrt legt sie 301 Kilometer zurück. Hierfür beträgt der Beförderungskostenzuschuss 35,05 €.

Werden für eine oder mehrere Teilstrecken die Auslagen nachgewiesen (wird beispielsweise eine Teilstrecke mit dem Zug zurückgelegt), ist für den Beförderungszuschuss die Summe der Weglängen der übrigen Teilstrecken der Wegstrecke maßgebend.

REISEKOSTENRECHNER im Anhang



Downloads:Reisekostenrechner

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