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Grenzsicherung in Spielfeld



16.02.2016
FCG-KdEÖ kämpft um Verkürzung der Zuteilungen


Der gesamte Polizeiapparat ist voll gefordert. Die notwendigen Zuteilungen stellen viele KollegenInnen vor große teils unlösbare Probleme. Es gilt die Situation sowohl mit der Familie zu Hause, als auch mit sich selbst und der eigenen Psyche zu meistern.

Die FCG-KdEÖ versucht in ständigen Verhandlungen punktuell Verbesserungen für die Kollegenschaft zu erreichen. Ein Punkt ist die Reduzierung der Zuteilungszeiten, da wir der Meinung sind, dass es dann leichter wäre alles besser in Einklang zu bringen.

Generelle Information zur Grenzsicherung:
Außer Spielfeld stehen bis zu zwölf weitere Grenzübergänge im Fokus der Grenzsicherung. Die Umsetzung soll lageangepasst erfolgen.

Als einer der nächsten Schritte sollen Tageskontingente den Ansturm an der Grenze eindämmen.
Dies wird in enger Abstimmung mit Slowenien geschehen.
Zur Sicherung des Grenzübergangs und der Grünen Grenze sowie zur Unterstützung wird der Assistenzeinsatz des Österreichischen Bundesheeres durch mehr Personal erweitert. Die Assistenzkräfte des Bundesheeres wurden von der Polizei zur Erhöhung ihrer Handlungssicherheit geschult.
Besonderer Wert wird hier unter anderem auf die Prinzipien der Verhältnismäßigkeit und die 3-D-Philosophie (D1: Dialog, D2: Deeskalation, D3: Durchsetzen) gesetzt.

Die bauliche Anpassung von zwölf weiteren Grenzübergängen in Kärnten, der Steiermark, in Tirol und im Burgenland sind in Planung.
Dies betrifft die Grenzübergänge Langegg, Bad Radkersburg, Karawankentunnel, Lavamünd, Bleiburg-Grablach, Thörl-Maglern, Sillian, Brenner Bundesstraße, Brenner Autobahn, Nauders-Reschenpass, Nickelsdorf und Heiligenkreuz.

"Solange es keine tragfähigen Lösungen an den EU-Außengrenzen gibt, sind wir gezwungen, selbst entsprechende Maßnahmen zu setzen", sagte Ministerin Mikl-Leitner

Im vergangenen Herbst hatten bis zum Jahresende knapp 700.000 Menschen die Grenzübergänge zu Österreich passiert. Davon stellten 90.000 Menschen einen Asylantrag in Österreich. Bei einem Asylgipfel im Jänner beschloss die Regierung die Zahl von 37.500 Asylanträgen für das Jahr 2016.




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