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Landesleitstellen - Der Plan des BMI



23.08.2106
Eine Leitstelle pro Bundesland ab 2018


Im Jahr 2018 soll in jedem Bundesland eine zentrale Landesleitstelle eingerichtet werden.
Dort sollen die gesamten Notrufe des jeweiligen Bundeslands entgegengenommen werden und Polizisten vor Ort "dirigiert" werden.
Ein bundesweit einheitliches Einsatzleit- und Kommunikationssystem (ELKOS) soll wie bereits in Wien und Vorarlberg gehandhabt für die Koordination sorgen.
"In Wien, wo ~36 Prozent aller Notrufe in Österreich eingehen hat sich dies bestens bewährt – deshalb wird auch in den Bundesländern der Notruf neu organisiert und zentralisiert", sagt Brigadier Marius Gausterer, Leiter des Referats II/2/b (Sondereinsatzangelegenheiten) im Innenministerium.

"Eine einheitliche und lückenlose Dokumentation der Einsätze sowie eine zentrale Übersicht auf Einsatzkräfte und Ressourcen sind dadurch möglich", sagt Gausterer. "Es können bundesweite Einsatzstatistiken erstellt und es kann der Personaleinsatz optimiert werden." Mit der verbesserten Kommunikation zwischen der Leitstelle und den Einsatzkräften werde auch die Eigensicherung der Polizistinnen und Polizisten bedeutend erhöht, erläutert der Referatsleiter.

2015 gingen an den beiden Notrufnummern 133 und 112 über 2,4 Millionen Notrufe ein, zwei Drittel davon an 133.
- 877.000 Anrufen (36,2 %) Notrufe alleine in Wien
- Niederösterreich hatte mit 296.000 Anrufen (12,2 %) den zweit höchsten Eingang an Notrufen
- die wenigsten Anrufe gingen im Burgenland mit 52.700 (2,2%) ein



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